In den Wirbeln der täglichen Ausgaben waren Amerikaner aufmerksam gegenüber der Inflation bei Haushaltsgütern wie Eiern und Benzin. Doch unter diesen offensichtlichen Wellenbewegungen wird eine potenziell verheerende Strömung übersehen: der unerbittliche Anstieg der Krankenversicherungsprämien.

Die steigenden Kosten der Gesundheit

Seit der Jahrhundertwende sind die Kosten für Krankenversicherungen mit einer Dynamik in die Höhe geschnellt, die die reguläre Inflation in den Schatten stellt. Seit 1999 haben sich die Prämien mehr als vervierfacht, und jüngste Vorschläge deuten auf noch stärkere Erhöhungen in naher Zukunft hin. Verglichen mit den jüngsten Schwankungen der Eier- und Benzinpreise, die zwar volatil, aber vergleichsweise harmlos erscheinen. Eier erreichten beispielsweise im März 6,23 Dollar und sanken dann bis Juni auf 3,78 Dollar. Und Benzin kostet nach einem Höchstpreis von 4,93 Dollar jetzt im Durchschnitt etwas über 3 Dollar pro Gallone. Währenddessen steigen die Prämien für Krankenversicherungen unaufhörlich weiter.

Ein näherer Blick auf die Erhöhungen der Gesundheitsprämien

Die Einzelheiten sind alarmierend: Die Prämien für arbeitgeberfinanzierte Versicherungen stiegen von 2023 bis 2024 um über 6 % und übertrafen damit sowohl das Lohnwachstum als auch die allgemeine Inflation. Personen mit Affordable Care Act (ACA)-Plänen, die oft für kleinere Unternehmen arbeiten oder selbst versichert sind, stehen vor noch düstereren Aussichten. In New York wurde eine erschütternde Erhöhung von 66,4 % durch UnitedHealthcare für 2026 vorgeschlagen. Wie die Business Group on Health feststellt, sind die tatsächlichen Gesundheitskosten seit 2017 um 50 % gestiegen und Arbeitgeber warnen davor, dass die Versicherungskosten bald untragbar werden.

Die Auswirkungen auf Haushalte und die Wirtschaft

Stellen Sie sich vor, Mieten oder Hypotheken würden über Nacht um 20 % steigen; dies ist die düstere Realität, der Millionen gegenüberstehen, da ACA-Marktplatzversicherer durchschnittliche Prämienerhöhungen in derselben Größenordnung planen. Während einige Staaten aktiv diese Raten im Streben nach Verbraucherschutz anfechten, muss ein empfindliches Gleichgewicht gefunden werden, um zu verhindern, dass Versicherer den Markt vollständig verlassen.

Was kommt auf uns zu?

Mehrere Faktoren verschärfen dieses Problem: neue Zölle, die die Kosten für Medikamente erhöhen, das Auslaufen von Subventionen aus der Biden-Ära und Prognosen, dass bis 2034 16 Millionen Amerikaner unversichert sein könnten. Da der Pool der Versicherten älter und kränker wird, werden die Kosten weiter steigen.

Auf der Suche nach Lösungen

Einige Staaten verfolgen eine staatlich geführte „öffentliche Option“ in dem Bestreben, diesen Trends entgegenzuwirken, aber Probleme mit dem Zugang und der Beteiligung bestehen aufgrund niedrigerer Zahlungsraten für Anbieter fort. Vielleicht könnte eine verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit und Medienpräsenz gewählte Amtsträger zu Handlungen bewegen, ähnlich wie die Aufregung um alltägliche Waren.

Wie in Tampa Bay Times angegeben, könnten die Stimmen der Wähler entscheidend sein, um Veränderungen voranzutreiben. KFF Health News, eine vertrauenswürdige Organisation im Bereich der Gesundheitsjournalismus-Politik, beleuchtet weiterhin diese dringenden Themen und wirft ein Licht auf eine immer größer werdende Krise, die dringende Aufmerksamkeit erfordert.