In einem bedeutenden Schritt hat die Trump-Administration ihre Strategie der humanitären Hilfe für den Nahen Osten neu definiert und US-Quellen für Lebensmittelhilfe als wichtiges Instrument positioniert, um die Lieferketten in der Region neu zu gestalten. Mit einem klaren Fokus auf Gaza wurde dieser Strategiewechsel am Montag im Foreign Press Center in New York von einem hochrangigen Panel angekündigt, zu dem auch der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Michael Waltz, gehörte. Ebenfalls anwesend waren Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins und Handelsstaatssekretär Luke Lindberg, die die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen betonten.
Innovation der Lieferketten
Lindberg hob hervor, dass mehrere Volkswirtschaften im Nahen Osten, die traditionell auf Importe von globalen Konkurrenten angewiesen sind, nun US-amerikanische Agrarrohstoffe nutzen könnten. Die Regierung beabsichtigt, Lieferwege umzugestalten, um diese Rohstoffe durch hilfsgebundene Initiativen zu integrieren. „Wir restrukturieren die Lieferketten mit amerikanischen Hilfsressourcen“, erklärte Lindberg und fügte hinzu, dass diese Projekte Investitionen in lokale Getreidemühlen umfassen würden, die von großen Institutionen wie dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung unterstützt werden.
Neugestaltung des Food for Peace-Programms
Brooke Rollins stellte eine bedeutende Transformation des „Food for Peace“-Programms vor, das nun unter die Zuständigkeit des Landwirtschaftsministeriums fällt. Diese Änderung bedeutet eine Neuausrichtung auf Sachlieferungen aus den USA anstelle von finanzieller Hilfe. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt den Wunsch wider, US-Produkte tief in die regionale Lebensmittel-Infrastruktur einzubetten und langfristige wirtschaftliche Kooperationen zu fördern.
Verknüpfung globaler Strategien
Botschafter Waltz stellte eine interessante Verbindung der neuen Hilfsstrategie zu den breiteren geopolitischen Interessen der USA her, insbesondere in der Ukraine. Er betonte, dass die Aufrechterhaltung wesentlicher Exportwege wie dem Schwarzen Meer und dem Hafen von Odessa von entscheidender Bedeutung für eine nachhaltige Beilegung sei.
Aufbau nachhaltiger Partnerschaften
Laut Washington soll die überarbeitete Strategie bestehende Hilfsrahmen in Gaza und angrenzenden Regionen in dauerhafte Partnerschaften umwandeln. Diese Partnerschaften sollen die regionale Lebensmittelsicherheit stärken und gleichzeitig den Zugang der US-Märkte erweitern. Diese strategische Ausrichtung harmonisiert humanitäre Programme mit übergeordneten Zielen des wirtschaftlichen Engagements und leitet ein neues Kapitel in den US-nahöstlichen Beziehungen ein.
Wie im شفق نيوز angegeben, unterstreichen solche Initiativen das entschlossene Bemühen, humanitäre Hilfe mit strategischen wirtschaftlichen Interessen zu verflechten, um ein Win-Win-Szenario sowohl für die USA als auch für die empfangenden Regionen im Nahen Osten zu erzielen.